Mehr Studios, weniger Jobs: Das seltsame Paradox der deutschen Games-Branche

Die deutsche Games-Branche zeigt 2026 ein Bild, das auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt: Die Zahl der Unternehmen steigt, während die Zahl der Beschäftigten weiter zurückgeht. Mehr Studios bedeuten also nicht automatisch mehr sichere Arbeitsplätze.

956 Unternehmen, aber weniger Personal

Nach Angaben des Branchenverbands game stieg die Zahl der Games-Unternehmen in Deutschland auf 956. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. Gerade kleinere Studios entstehen häufig mit schlanken Teams, externen Partnern und hohem wirtschaftlichem Risiko.

Ein Wachstum mit Fragezeichen

Die Entwicklung zeigt, dass Gründungsgeist allein nicht reicht. Förderprogramme, stabile Finanzierung und langfristige Perspektiven bleiben entscheidend, wenn Deutschland als Games-Standort dauerhaft konkurrenzfähig sein will.