Die Gamescom 2018, welche vom 21.08. – 25.08.2019 stattgefunden hat, war erneut ein voller Erfolg.
Dieses Jahr kann die Gamescom 370.000 Besucher aus 106 Ländern verbuchen um sich neue Spiele und Technik-Innovationen anzuschauen oder als Fachbesucher Geschäfte einzufädeln. Im Vorjahr hatten die Veranstalter 355.000 Besucher gezählt.
Ebenfalls wurden 1037 Austeller aus 56 Ländern verzeichnet. 1.037 Aussteller bedeuten ein Wachstum von 12,8% im Vergleich zum Vorjahr. Auch waren mehr als 5.134 Journalisten aus aller Welt in Köln vor Ort.

Die Messe hatte am Dienstag mit einem Fachbesuchertag begonnen und von Mittwoch an durften auch alle Hobby-Spieler rein. Die große Zahl an Besuchern sorgte allerdings dafür, dass es in manchen Hallen zwischenzeitlich so voll wurde, dass man kaum vorwärts kam. Rückblickend sprachen die Veranstalter von einer verstärkten „Besucherkonzentration in manchen Bereichen“. In Absprache mit dem Branchenverband Game und den Ausstellern will man die Aufenthaltsqualität nun weiter verbessern.
Die zehnte Gamescom war gleichzeitig die erste nach Merkel: Der Besuch der Bundeskanzlerin im vergangenen Jahr hat der Spielebranche ein weiteres Stück Legitimation entgegengebracht. In der Politik wird die Spielebranche mittlerweile als Innovationstreiber, Wirtschaftsfaktor und Kulturträger gesehen.
Die Gamescom gilt als weltweit größtes Event für Computer- und Videospiele und mit der mittlerweile zehnten Ausgabe hatte die Gamescom in diesem Jahr ein Jubiläum gefeiert. Motto war „Vielfalt gewinnt“, was auf den Facettenreichtum der Branche hinweisen sollte. Die Gamescom gilt als weltweit größtes Event für Computer- und Videospiele.

Vielfalt gewinnt
Vielfältig waren die gezeigten Spiele selbst: Kleine Indie-Titel, große Blockbuster, Mobil- und Browserspiele. Der ganz große Kracher haben wir allerdings vermisst. Traditionell werden auf der Gamescom kaum neue Spiele angekündigt. Eine willkommene Ausnahme war in diesem Jahr die Neuauflage des Aufbaustrategie-Klassikers Die Siedler.Ein großer Aufreger war das Indie-Spiel „Through the Darkest of Times“, das als erstes Videospiel in Deutschland Hakenkreuze zeigen darf – zumindest in der Gamescom-Demo. Die für die Alterseinstufung zuständige USK darf künftig im Einzelfall prüfen, ob verfassungswidrige Symbole in Videospielen zugelassen werden können.
Einige der besten Spiele kamen aus Polen: CD Projekt hat Cyberpunk gezeigt. Und im ebenfalls vielversprechenden Dying Light 2 klettert und ballert sich der Spieler durch eine Zombie-Postapokalypse. Deutsche Studios hinken mit Ausnahme von Blue Byte hinterher. Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands Game, fordert daher einen Spiele-Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro jährlich. die sowohl kleinen als auch großen Studios zukommen sollen.
Wie war für euch die Gamescom 2018? Schreibt uns eure Highlights in die Kommentare.