Mit Solarpunk bekommt das Cozy- und Survival-Genre eine Zukunftsvision, die nicht aus Neonregen, Konzernkriegen und kaputten Großstädten besteht. Stattdessen geht es um schwebende Inseln, erneuerbare Energie, Farming, Automatisierung und gemeinsames Bauen.
Science-Fiction mit Sonnenenergie
Solarpunk nimmt eine einfache, aber erfrischende Idee ernst: Zukunft kann auch lebenswert aussehen. Das Spiel verbindet Ressourcenmanagement und Survival-Mechaniken mit einer deutlich optimistischeren Welt als viele klassische Science-Fiction-Settings.
Cozy, aber nicht belanglos
Der Trend zu gemütlichen Spielen ist mehr als nur Flucht vor Stress. Er zeigt, dass viele Spieler lieber erschaffen als zerstören, lieber reparieren als plündern und lieber gemeinsam bauen als allein dominieren möchten.
Der Juni galt früher oft als ruhige Zeit zwischen großen Frühjahrs- und Herbst-Releases. 2026 zeigt sich aber ein anderes Bild: Remakes, Indie-Produktionen und neue Erweiterungen sorgen dafür, dass auch der Sommer längst kein Leerlauf mehr ist.
Die Nische nutzt ihre Chance
Wenn ganz große Blockbuster weniger Platz im Kalender einnehmen, können kleinere Veröffentlichungen besser sichtbar werden. Das ist die perfekte Gelegenheit für Spiele mit ungewöhnlichen Ideen, klaren Zielgruppen und Mut zum Risiko.
Spieler gewinnen Auswahl
Der volle Kalender macht die Entscheidung nicht leichter, aber abwechslungsreicher. Zwischen Aufbau, Survival, Retro-Remake und Koop-Abenteuer findet fast jedes Genre seinen kleinen Sommermoment.
Gaming ist längst nicht mehr nur der Kauf einer Disc oder eines Downloads. Abos, Battle Passes, Cloud-Speicher und Online-Dienste sind für viele Spieler inzwischen Teil des Alltags – und für Plattformbetreiber ein besonders attraktives Geschäftsmodell.
Die Bibliothek im Abo
Ein monatlicher Betrag für viele Spiele klingt bequem. Gleichzeitig verschiebt sich die Frage: Besitzen wir unsere Spiele noch, oder leihen wir uns nur den Zugang zu ihnen? Wenn ein Titel einen Dienst verlässt, kann die digitale Sammlung schnell Lücken bekommen.
Bequemlichkeit gegen Kontrolle
Abos werden nicht verschwinden, denn sie bieten echten Komfort. Umso wichtiger bleibt es, dass Spieler bewusst entscheiden können, wann sie kaufen, wann sie mieten und welche Plattform sie langfristig an sich bindet.
Die deutsche Games-Branche blickt 2026 vorsichtiger optimistisch in die Zukunft. Viele Unternehmen erwarten bessere Geschäfte, zugleich bleiben Themen wie Förderung, Steueranreize und Fachkräfte wichtiger als jede einzelne Release-Ankündigung.
Der Standort kämpft um Erfahrungspunkte
Internationale Studios entscheiden längst nicht nur nach kreativen Ideen, wo sie produzieren. Förderstrukturen, steuerliche Rahmenbedingungen und verfügbare Spezialisten können darüber entscheiden, ob ein Projekt in Deutschland, Kanada, Frankreich oder einem anderen Standort entsteht.
Kein Cheat-Code für die Branche
Steueranreize lösen nicht jedes Problem. Sie können aber helfen, Planungssicherheit zu schaffen und Investitionen attraktiver zu machen. Für viele kleinere Studios ist das kein Bonus, sondern eine entscheidende Überlebensfrage.
Erschaffe Deinen eigenen Charakter? Pah, langweilig! Die Charaktere, die uns in Erinnerung bleiben, sind nicht die anonymen Kugelfresser, die unser Pixelgesicht tragen. Nicht die selbsterstellten Möchtegernmagier, denen wir Fantasienamen geben. Es sind nicht die ohne Geschichte, die uns inspirieren. Sondern die mit Geschichte – die toughen Kerle mit tragischer Vergangenheit, die Abenteuerinnen mit lebendiger Biografie. Sie sind unsere Retro-Legenden, unsere liebsten Gaming-Protagonisten. Ihre Origin Stories stellen wir in dieser Serie vor.
Aliens entführen Frauen! Und zwar nackte Frauen! Wie reagiert auf diese Nachricht wohl ein muskelbepackter, bis an die Zähne bewaffneter US-Hüne, der sich gerade erst durch die Roboterbasis eines verrückten Wissenschaftlers namens Dr. Proton gekämpft hat? Nun, er nimmt die Entführungen der Damenwelt ziemlich persönlich, greift gleich wieder zum Devastator und erledigt die Aliens mit gnadenloser Härte. Rasiermesserscharfer blonder Bürstenschnitt, Zigarre im Mundwinkel und für keinen flotten Spruch zu schade – das ist Duke Nukem, Prototyp des amerikanischen Fuck ‘em all-Hero.
Der Alien-Invasion in Los Angeles begegnet Duke wie wohl jedem Konflikt und jeder Herausforderung in seinem Leben: mit emotionalem Verständnis und liebevollen Diskussionsrunden. Ha! Am Arsch die Heide – natürlich nicht. Der Elitesoldat kämpft sich mit einem beeindruckenden Arsenal durch die Straßen von Los Angeles, nutzt seine gesamte Feuerkraft, von Pistolen über Schrotflinten bis hin zu Raketenwerfern, um dem Alien-Übel den Garaus zu bereiten. Taktik auf zwei, Brutalität auf eins: „I’m gonna rip your eye out and piss on your brain, you alien dirtbag!“
In den Ruinen von Los Angeles entdeckt Duke die Pläne der Aliens und erfährt, dass sie nicht nur Frauen entführen, sondern zudem die gesamte Menschheit versklaven wollen. In der schmutzigsten Kanalisation und auf den höchsten Wolkekratzern geht er folglich auf Alienjagd und weibliche Befreiungstour. An Sprüchen fehlt es dabei nie: „It’s time to kick ass and chew bubblegum… and I’m all outta gum!”
Duke dringt in das Hauptquartier der Aliens ein, kämpft gegen riesige Kreaturen und stellt sich schließlich dem Alien-Anführer. Happy End incoming: Duke Nuke besiegt die labbrige Brut, wehrt die Invasion ab, befreit alle Frauen – und die Stadt kann nach seiner Gewaltorgie mit dem Wiederaufbau beginnen. Indes, die Aliens geben nicht auf: In einem neuerlichen Versuch starten sie ihre nächste Invasion von einer Mondbasis aus. Duke wird erneut gerufen. Und Duke liefert erneut. Er reist ins All, infiltriert die feindliche Basis und schnetzelt sich durch Horden von Außerirdischen. Jetzt, im Showdown auf dem Erdtrabant, ist endgültig Payday: Mit entschlossener Wumme wird die Alien-Bedrohung ein für alle Mal beendet, der Invasionsleiter pulverisiert und die Basis zerstört. Danke, Duke! Und nicht vergessen: „Take your pills, uhh vitamins, every day and you’ll might grow up to be as awesome as me.“
Die Retro-Porträts für unsere Serie sind absolut subjektiv ausgewählt. Schreibt uns gerne per Mail, wessen Biografie Ihr Euch noch wünscht!
Sandbox-Spiele folgen einer einfachen, aber mächtigen Idee: Gib der Community Werkzeuge, und sie baut den Rest selbst. S&box knüpft an diese Kultur an und will zur Plattform für Mods, Experimente und komplett neue Spielideen werden.
Die Spieler werden zu Entwicklern
In einer guten Sandbox ist das eigentliche Spiel nicht immer das, was im Menü steht. Es sind die seltsamen Spielmodi, die spontanen Server-Regeln und die Projekte, die eine Community aus einer Handvoll Werkzeuge baut.
Das kreative Chaos lebt weiter
Solche Plattformen sind manchmal unübersichtlich, voller unfertiger Experimente und technischer Eigenheiten. Genau das macht ihren Charme aus: Hier darf Gaming wieder ein bisschen wie ein digitaler Abenteuerspielplatz wirken.